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Pressemitteilungen

Köln, 10.5.2010

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Mitglieder des Rates der Stadt Köln,
sehr geehrte Mitglieder des Kulturausschusses der Stadt Köln!


In der kommenden Sitzung des Ausschusses für Kunst und Kultur am 11.5. wird es unter
anderem um die vom Kämmerer angewiesenen Kürzungen und deren Auswirkungen auf die freie Kunstszene gehen (TOP 13.2). Der Kölner Komment vermisst seit längerem eine
erkennbare Haltung der Politik in dieser Frage und nimmt die Sitzung zum Anlass,
diesen Appell an die Entscheidungsträger der Stadt zu richten. Er wird zeitgleich an
die Vertreter der Medien übermittelt.
Die aktuelle Situation ist für die Kölner Kulturschaffenden äußerst unbefriedigend:
Obwohl es bislang keinen politischen Beschluss zu Kürzungen im Kulturbereich oder
ihrer Höhe gibt, muss die Verwaltung Kürzungen praktizieren, die bereits jetzt
insbesondere die freie Szene lähmen und schon in der zweiten Jahreshälfte sowie
2011 zu Programmstreichungen, Schließungen, Wegzug und damit zu gefährlichem
Substanzverlust führen. Obwohl Sie alle, nicht zuletzt bei der Veranstaltung des
Kölner Komment im Januar 2010 im Kölner Rathaus, Ihre Verantwortung für die Kölner
Kultur immer wieder beteuern, muss man den Eindruck gewinnen, dass der Politik diese
Situation nicht in ihrem ganzen Ausmaß bekannt ist oder sie sie billigend in Kauf
nimmt. Beides wäre unverantwortlich.
Bis zur Verabschiedung des Doppelhaushaltes gilt „vorläufige Haushaltsführung“. Für
die Kölner Kultur bedeutet das derzeit: Die Politik hüllt sich in Schweigen oder
schiebt die Verantwortung von sich, die Verwaltung macht – notgedrungen – Politik,
was nicht ihre Aufgabe ist. Und Institutionen, Kulturschaffende, Künstler und Bürger
werden im Unklaren gelassen bzw. vor vollendete Tatsachen gestellt. Aktuell sind
bereits viele freie Projekte bedroht, das gilt für den Zuständigkeitsbereich des
Kulturamtes, aber auch für Projekte, die durch andere Dezernate gefördert wurden.
Jüngstes Beispiel ist die komplette Streichung des städtischen Zuschusses für das
renommierte Forum aktueller Architektur „plan“ (Dezernat Streitberger), durch die
„plan“ auch die wesentliche höhere Landesförderung und weitere Sponsorengelder
verliert. Wir begrüssen es, dass jetzt auf Intervention des OB doch noch nach einer
Lösung gesucht wird, doch zeigt dieser Ablauf symptomatisch das planlose Vorgehen
in wichtigen kulturpolitischen Entscheidungen. An die Politik geht somit die Frage:
Können und wollen Sie es verantworten, dass der schleichende Kulturabbau in Köln bis
zur Verabschiedung des Doppelhaushaltes im Oktober weitergeht?
Der Kölner Komment fordert schnell eine ehrliche, öffentliche Diskussion und
Stellungnahme der Politik zu dieser Situation:
Sind der Politik die aktuelle Maßnahmen der Verwaltung und ihre Auswirkungen
umfassend bekannt und wie gedenkt sie ihrer politischen Verantwortung für diese
Situation gerecht zu werden?
Wie soll insbesondere die gefährdete freie Szene gesichert werden?
Welche Prioritäten will die Politik für die kommenden Haushaltsverhandlungen setzen,
welche Rolle spielt dabei die Kultur?
Die Kölner Kulturschaffenden und Bürger möchten wissen, was passiert und mit welcher
Begründung – nur dann kann in der Stadtgesellschaft eine angemessene Debatte über
einen Weg durch die kommunale Haushaltskrise geführt und die Kultur erhalten und
gepflegt werden. Unsere Überzeugung ist es nach wie vor, dass man gerade in der Krise
die Kultur antizyklisch unterstützen müsste, um der Stadt Köln ein Profil für die
Zukunft zu geben. Die Landtagswahlen sind nun vorbei: Wir erwarten von der Stadt
Köln klare Antworten und politisches Handeln.
Der Kölner Komment

Köln, 21.Dezember 2009

„Wahrheit & Klarheit II: Die Zukunft der Kultur“:

Der Kölner Komment lädt zu einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion
in das Kölner Rathaus.
Mit dem Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters, den Vorsitzenden der Ratsfraktionen, Kulturdezernent Prof. Georg Quander sowie der Staatssekretärin
Prof. Barbara Kisseler, Berlin. Moderation: Bettina Böttinger.
Termin der Veranstaltung: 19.01.2010, 19 Uhr, Kölner Rathaus (Piazzetta)

Sehr geehrte Damen und Herren Medienvertreter,

die Initiative Kölner Komment setzt den Dialog über die Bedeutung der Kultur mit einer Veranstaltung im Kölner Rathaus fort, die ein deutliches Zeichen setzen soll und als Beitrag zur aktuellen bundesweiten Kultur-Debatte auch überregional Interesse finden kann.
Die Stadt Köln, in Verruf gekommen durch kulturpolitische Kapriolen, Fehlentscheidungen und zuletzt den Einsturz des Stadtarchivs, steht vor wichtigen Haushaltsentscheidungen und hat diese Debatte dringend nötig: Nutzen der neue Oberbürgermeister und die Politik die Chance zu einem Neubeginn, den sich viele Bürger und Kulturschaffende inzwische nlautstark wünschen, und bekennen sich ernsthaft zu ihrem kulturellen Potenzial? Die Veranstaltung zielt darauf, konkrete Perspektiven der Kölner Kulturpolitik zu diskutieren und für eine kluge, nachhaltige und von Respekt für die Kultur geprägte Politik zu werben. Um zu bekräftigen, dass der Kölner Komment auch konkrete Schritte von Politik und Verwaltung erwartet, sollen den Verantwortlichen einige zentrale Forderungen präsentiert werden. Sie betreffen u.a. den Kulturetat, eine Selbstverpflichtung zur Kulturförderung sowie die Einrichtung eines regelmäßigen öffentlichen Diskussionsforums zur Kulturpolitik. Ein Eingangsstatement von Barbara Kisseler wird den Bezug zur bundespolitischen Debatte herstellen und zeigen, dass Köln zum Teil vor ähnlichen Fragen steht wie andere Städte und wählen muss: Will die Stadt sich – wie angesichts
der prognostizierten Radikalkürzungen des Kulturetats zu befürchten war – als deutsche „Kürzungs-Avantgarde“ profilieren, oder will Köln als Kulturstadt beispielhaft zeigen, dass das kulturelle Potenzial gerade in „krisenhaften“ Zeiten, also Zeiten der
Neuorientierung, erfolgreich gepflegt und gefördert werden kann?

Der Kölner Komment begrüsst die Zustimmung des Oberbürgermeisters, als Gastgeber dieser Veranstaltung das Rathaus zur Verfügung zu stellen und damit ein Zeichen zu setzen. Gerade in Zeiten, in der die Stadt dringend realistische Zukunftsperspektiven entwickeln muss, hält der Kölner Komment den Dialog zwischen Bürgern, Kulturschaffenden, Politik und Verwaltung für unerlässlich. Bei der Veranstaltung sollen vor diesem Hintergrund der künftige Kultur-Etat der Stadt ebenso wie zentrale kulturpolitische Themen (Kulturentwicklungsplan, Akademie der Künste, Sicherung der Freien Szene, die Arbeitsfähigkeit von Museen und Institutionen) diskutiert werden. Veranstalter der Podiumsdiskussion, die von Bettina Böttinger moderiert wird, ist der Kölner Komment.
Wir möchten Sie einladen, jetzt schon den Termin für die Veranstaltung „Wahrheit & Klarheit II“ am 19. Januar 2010 vorzumerken und in Ihre Planung ein zu beziehen. Wir freuen uns auf Ihre Berichterstattung!

Mit freundlichen Grüssen,
Kölner Komment






Köln, 28.Juli 2009

Wahrheit & Klarheit: Wo steht die Politik?

17. August 2009, 19 Uhr
Kulturpolitische Diskussion im Theatersaal des Kölnischen Kunstvereins

mit
mit Peter Kurth, Oberbürgermeisterkandidat der CDU,
Jürgen Roters, Oberbürgermeisterkandidat der SPD,
Ralph Sterck, Oberbürgermeisterkandidat und
Fraktionsvorsitzender der FDP,
Martin Börschel, Fraktionsvorsitzender der SPD,
Jörg Frank, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen
und Winrich Granitzka, Fraktionsvorsitzender der CDU
Moderation: Jürgen Keimer, Journalist, früher Kulturchef WDR 5

Zwei Wochen vor der Wahl lädt der Kölner Komment die Oberbürgermeisterkandidaten und die Fraktionsvorsitzenden der großen Parteien zu einer Diskussion über die Zukunft der Kölner Kulturpolitik in den Kölnischen Kunstverein ein. Es soll erörtert werden, welche Zukunftsperspektiven die Parteien und ihre Kandidaten für die Kulturstadt konkret haben. Welche Maßnahmen sollen gegen den enormen Imageverlust, den Köln durch die Vernachlässigung der Kultur hinnehmen musste, ergriffen werden? Wie steht es um die Realisierung von Kulturentwicklungsplan, Masterplan, Opernquartier und Jüdischem Museum? Wie soll und kann die Akademie der Künste der Welt, die das Potential eines Vorzeigemodells hat, realisiert werden und von welchem Geld? Und wie werden die Sicherung und Restaurierung des Materials sowie der Neubau des historischen Archivs finanziert? Wie plant die Politik den städtischen und freien Institutionen Rückhalt zu gewähren, die mit einer zu geringen finanziellen Ausstattung im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen müssen? Wird es bei dem Versprechen einer stetigen Erhöhung des Kulturetats bleiben? Auf diese Fragen fordert der Kölner Komment klare und zuverlässige Antworten.

Der Kölner Komment ist eine im Frühjahr 2009 gegründete Initiative, die sich für die Kölner Kultur engagiert. Mit einem Offenen Aufruf von Kölner Bürgern, der bereits vonüber hundertfünfzig Kulturschaffenden unterzeichnet wurde, setzt sie sich für ein nachhaltigeres kulturelles Engagement in dieser Stadt ein. Zu den rund zweihundert Unterzeichnern gehören bislang Marie-Luise Angerer, Kunsthochschule für Medien, Alfred Biolek, Gerhart Baum, Bundesminister a.D., Jürgen Becker, Kabarettist, Bettina Böttinger, Diedrich Diederichsen, Navid Kermani, Kasper König, Louwrens Langevoort, Intendant der Kölner Philharmonie, Barbara Schock-Werner, Dombaumeisterin, Alice Schwarzer, Martin Stankowski, Rosemarie Trockel, Manos Tsangaris, Komponist und viele mehr.
Der Kölnische Kunstverein ist Schirmherr des Kölner Komments. Der Kölner Komment
wird elf Mal eine Posterbeilage in dem unabhängigen Kölner Monatsmagazin StadtRevue veröffentlichen, das Kooperationspartner des Kölner Komments ist. Das Poster wir djeweils von einem Künstler gestaltet und nimmt zu der kulturpolitischen Situation in dieser Stadt Stellung. Nach dem Auftakt im Mai mit einem ersten offenen Aufruf und einem Motiv von Kira Bunse und Johannes Wohnseifer sind zwei weitere Künstlerposter von Gert & Uwe Tobias und Jürgen Stollhans (mit einem Text von Jürgen Becker und Martin Stankowski und einer Zeichnung von Burkhard Mönnich) erschienen.
Zur Unterzeichnung des Aufrufs unter www.koelnerkomment.de ist jeder Interessierte
eingeladen. Bitte senden Sie eine Email an: info@koelnerkomment.de

 

 

Köln, im Juli 2009

Sehr geehrte Damen und Herren!

Die Initiative „Kölner Komment“, die im Juni an die Öffentlichkeit getreten ist, plant die nächsten Schritte. Der offene Aufruf von Kölner Bürger wendet sich an alle Kölner und Exilkölner über Parteien hinweg und wirbt für ein nachhaltiges kulturelles Engagement in Köln. Das auf elf Monate angelegte Unternehmen in Kooperation mit der StadtRevue steht unter der Schirmherrschaft des Kölnischen Kunstvereins. Zu den Erstunterzeichnern gehörten Marie-Luise Angerer, Gerhart Baum, Bettina Böttinger, Uta Brandes, Albrecht Fuchs, Guy Helminger, Kasper König, Helge Malchow, Hans Nieswandt, Rosemarie Trockel, Martin Stankowski, Wolfgang Strobel, Manos Tsangaris und Johannes Wohnseifer.

Inzwischen wurden ca. 170 Adressaten mit Erfolg darum gebeten, den Offenen Brief zu unterzeichnen. Die Auswahl folgte keinen strengen Kriterien, sondern sollte einen spartenübergreifenden Querschnitt der Kölner Kultur abbilden.
Obwohl zunächst gezielt Persönlichkeiten angeschrieben wurden, die die Kultur in Köln aktiv mitgestalten, ist generell jeder kulturinteressierte Kölner Bürger herzlich eingeladen, zu unterzeichnen.
Wer sich als Unterzeichner dem Kölner Komment anschließen möchten, kann seine Zustimmung zur Veröffentlichung an die Mailadresse info@koelnerkomment.de schicken, ggf. unter Angabe der gewünschten Nennung von Institution, Funktion oder Beruf.

Seit Juni 2009 erscheint monatlich ein Künstlerplakat in der StadtRevue. Die Posterserie wird finanziert durch eine Vorzugsausgabe der geplanten elf Plakate. Bei Interesse am Erwerb der signierten Sonderedition sind nähere Informationen nach kurzer Mitteilung an info@koelnerkomment.de oder unter den folgenden Kontaktdaten erhältlich: Kölner Komment, Brüsseler Straße 45, 50674 Köln
Telefon 0221 / 992 79 44.

Der aktuelle Stand der Dinge: Nach dem Auftakt im Juni mit einem ersten Offenen Aufruf erschien im Juli das zweite Künstlerposter, gestaltet von Gert & Uwe Tobias. Auf diesem wurden auch die ersten zwei Veranstaltungen des Kölner Komment unter dem Motto »Wir wählen Kultur« angekündigt.

Die auf dem zweiten Plakat differenzierten Komponenten „Wir wählen Kultur I“ und „Wir wählen Kultur II“ stehen für die Doppelstrategie der Initiative: Zum einen soll mit einem Podiumsgespräch im Kunstverein die konkrete politische Diskussion über die kulturellen Perspektiven der Stadt in Gang gesetzt werden, und eine deutliche Stellungnahme der Verantwortlichen in den Parteien zu deren Kulturbegriff und ihren geplanten Maßnahmen für die Kultur in Köln eingefordert werden. Schirmherren und Unterstützer dieses Parts sind Kunstinstitutionen wie der Kunstverein und das Museum Ludwig und das unabhängige Stadtmagazin StadtRevue.

Die Grundlage und Voraussetzung der Arbeit solcher und anderer städtischer wie freier Institutionen und Medien, die die Kultur einer Stadt repräsentieren, besteht in einer lebendigen Szene von Kulturschaffenden. Folglich ist zweite Komponente die gezielte Zusammenarbeit mit dieser kreativen Basis in Köln: Die Fritz Schramma Halle, initiiert vom documenta 12-Teilnehmer Jürgen Stollhans und Peter Güllenstern, ist situiert in der Atelierregion im Deutz-Mülheimer Hafengelände, auf dem nicht nur bildende Künstler ansässig, sondern auch Musiker, Literaten und Handwerker tätig sind und leben.
Die beiden ersten Veranstaltungen des Kölner Komment sind in der Kunstszene angesiedelt, exemplarisch für alle anderen kulturellen Sparten: So sind für die weiteren Monate Kooperationen mit Musikern, Literaten, Theatermachern und Filmschaffenden geplant.

Diese Reihe von Kooperationen findet ihren Auftakt am Sonntag, dem 19. Juli um 12 Uhr mit der Aktion »The Silly Walk - Das Ende als Anfang: Eröffnungsgala Fritz Schramma Halle«, einer gemeinsamen Prozession über den Rhein zum Eröffnungsprogramm der Fritz Schramma Halle in Deutz-Mülheim (Treffpunkt 12 Uhr, Domplatte am Taubenbrunnen).

Die Prozession wird standesgemäß von Cumbia-Musik begleitet und an zwei Stationen von Georg Wellmann kommentiert. An der Fritz Schramma Halle wird es ein festliches Programm geben, für Brot und Wasser ist gesorgt.

Galaprogramm:

Drums off Chaos mit Jaki Liebezeit
padlt noidlt
Bastian Wegner begleitet von Max Julian Otto
Carl Ludwig Hübsch
"Bonum et verum et pulchrum convertuntur" Videofilm von Jürgen Becker, Franz Meurer und Martin Stankowski
Thomas Pohne trägt vor: 50 Jahre Kultur
Harald Uhr im Gespräch mit Jürgen Stollhans und Peter Güllenstern
Peter Güllenstern im Gespräch mit Franz Meurer und Erik van Lieshout
Bildvortrag Jürgen Stollhans
Michael Heydebreck liest, begleitet von John Harten
Film-Trailer China-Köln

anschließend offenes Programm mit
popnoname
Michael Heydebreck + Joe Elegant
und DJs

Zwei Wochen vor der Kommunalwahl findet am 17. August im Kölnischen Kunstverein um 19 Uhr das Podiumsgespräch »Wahrheit & Klarheit: Wo steht die Politik?« statt: Die OB-Kandidaten und Fraktionsvorsitzenden der Parteien im Gespräch äußern sich zu ihren Plänen für die Kölner Kultur, moderiert von Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz (WDR).

Ihre Teilnahme am Gespräch haben zugesagt:

Peter Kurth, OB-Kandidat der CDU-Fraktion
Winrich Granitzka, Vorsitzender der CDU-Fraktion
Jürgen Roters, OB-Kandidat der SPD-Fraktion
Martin Börschel, Vorsitzender der SPD-Fraktion
Jörg Frank, Stellvertretender Vorsitzender und Geschäftsführer Bündnis 90 / Die Grünen
NN in Vertretung für Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion

Das am 23.07. in der August-Ausgabe der StadtRevue erscheinende dritte Künstlerposter hat der Künstler Jürgen Stollhans gestaltet, die Zeichnung nach Max Ernst stammt von Burkhard Mönnich. Der Text wurde von Jürgen Becker und Martin Stankowski verfasst.

Über eine Berichterstattung in Ihrem Medium freut sich

Der Kölner Komment

Köln, im Mai 2009

Kölner Komment: Hundert Bürger starten eine
breite Initiative für die Kölner Kultur

Einladung zur Pressekonferenz: Am 27. Mai, 11 Uhr
im Kölnischen Kunstverein, Hahnenstr. 6, 50667 Köln


Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir möchten Sie über die Initiative »Kölner Komment« informieren und zu einer
Pressekonferenz am 27. Mai in Köln einladen. An diesem Termin werden Vertreter
der Initiative über das Vorhaben und die Hintergründe ihres Engagements informieren.

Bereits vor Einsturz des Kölner Stadtarchivs war erkennbar, dass es große Defizite
im Umgang der Stadt mit ihrer Kultur gibt, die eine lebendige Entwicklung
kultureller Projekte behindern und das kulturelle Erbe der Stadt gefährden.
Viele Kölner Bürger fordern nun nachdrücklich von den Verantwortlichen in
Politik und Verwaltung Transparenz der Entscheidungsprozesse ein, mehr Verantwortungsbewusstsein und konkrete Schritte für einen Neubeginn.

Die Initiative „Kölner Komment“ möchte in dieser Situation ein Zeichen setzen.
Der offene Aufruf von Kölner Bürgern wendet sich an alle Kölner und Exilkölner
über Parteigrenzen hinweg und wirbt für ein nachhaltiges kulturelles Engagement
in dieser Stadt. In der Juni-Ausgabe des unabhängigen Kölner Monatsmagazins
StadtRevue erscheint ein Offener Brief mit einem Künstlerposter, gestaltet von
den Künstlern Johannes Wohnseifer und Kira Bunse. Es ist Auftakt einer Serie,
die in den kommenden Monaten mit weiteren Statements und Künstlerplakaten fortgesetzt wird (unter anderem mit den Künstlern Albrecht Fuchs, Gert und Uwe
Tobias, Astrid Klein).

Das Unternehmen in Kooperation mit der StadtRevue steht unter der Schirmherrschaft
des Kölnischen Kunstvereins. Hundert Unterzeichner haben sich dem Aufruf
bereits angeschlossen. Zu den Erstunterzeichnern des offenen Briefes gehören
unter anderen: Marie-Luise Angerer, Kunsthochschule für Medien / Gerhart Baum,
Bundesminister a.D. / Bettina Böttinger, Journalistin und Produzentin / Uta
Brandes, Köln International School of Design / Albrecht Fuchs, Fotograf / Guy
Helminger, Schriftsteller / Kasper König, Ausstellungsmacher / Helge Malchow,
Kiepenheuer und Witsch / Hans Nieswandt, DJ und Autor / Rosemarie Trockel,
Künstlerin / Martin Stankowski, Stadtbilderklärer / Wolfgang Strobel, Sammler /
Manos Tsangaris, Komponist / Johannes Wohnseifer, Künstler.
Zur Berichterstattung sind Sie herzlich eingeladen.

Der Kölner Komment

Pressekontakt:
Birgit Laskowski
0178 / 8 47 47 86